Bilder Tag 9 Oslo und Rückfahrt mit der Stena Saga

Heute hatten wir etwas Zeit uns Oslo anzusehen, bevor es am Nachmittag dann Richtung Fähre ging. Wir sind vom Hotel aus mit dem Bus nach Oslo rein gefahren und haben uns erst mal etwas umgesehen am Bahnhof. Und uns dann entschieden eine Stadttour mit dem CitySightseeing-Doppeldeckerbus zu machen, da kommt man überall hin, kann aussteigen und mit dem nächsten Bus weiterfahren. So sind wir dann kreuz und quer durch die Stadt, haben so ziemlich alle wichtigen Gebäude gesehen – die Skischanze von der Ferne. Am Viegelandspark sind wir dann raus, denn den wollten wir uns dann doch etwas genauer ansehen. Das Wetter passte – kein Regen ;) – von daher haben wir dann den Park eine Stunde lang unsicher gemacht. Schon interessant was da gemacht wurde – in Bayern wäre sowas undenkbar *lol*.

Mit dem Bus sind wir dann weiter noch am Hafen entlang – da haben wir dann die Color Line Fähre wieder gesehen – nur leider fahren wir ja mit der nicht zurück. Am Kon-Tiki-Museum vorbei, an der Akershus-Festung gings dann langsam wieder zurück zum Bahnhof, dem Ende der Tour. Dann sind wir noch etwas durch die Fußgängerzone Oslos gegangen, haben uns ein nettes Cafe gesucht. Und hier gleich wieder gemerkt, Essen ist teuer in Norwegen. Zwei Latte Machiato, zwei abgepackte (!) Muffins kommen auf runde 18 Euro… Aber lecker wars, die Sonne scheinte, was will man mehr. Nachdem wir dann die Innenstadt noch etwas unsicher gemacht haben, vorbei am Hard Rock Cafe Oslo, dem Nationaltheater, dem Parlament – sehr schön übrigens – sind wir mit dem Bus zurück zum Hotel gefahren, wo die anderen schon auf uns im Hotelcafe auf uns wartete – alte Cafetanten ;) . Bald darauf gings dann im Konvoi auf zur Fähre – und das sollte noch interessant werden. Unser Weg dorthin war ja problemlos, nur kamen wir an und keine Fähre war da. Durch die Wetterverhältnisse auf See hatte die Fähre knappe 2 Stunden Verspätung, als sie dann da war, ging alles ganz schnell. Kaum war die Fähre ausgeladen, gings gleich ans Einladen, wir waren dann recht schnell drinnen und die Mannschaft war heftigst am Werkeln um alle Fahrzeuge gut fest zu machen. Kaum in der Kabine angekommen kam auch schon die Durchsage, daß man sich beeilen sollte – wir hatten Abendessen reserviert – aber vor über einer Stunde, also sollten wir zackzack zum Essen gehen. Und es wurde so ganz nebenbei erwähnt, daß die Überfahrt etwas stürmisch werden könnte, denn die Türen zum Oberdeck bleiben aus Sicherheitsgründen verschlossen. Ok, also erst mal gegessen, es war ganz ok, es ging halt zu wie beim Schlussverkauf. So wurde der Abend nicht gar so lang, weil gemütlich ist was anderes, das Schiff selbst hatte auch kaum was zu bieten, ist halt eine stinknormale Fähre und wir waren von der Color Line schon extremst verwöhnt. Auch von der Kabine, denn das was wir auf der Stena Line hatten, war extreme Holzklasse. Reichte aber. Gut daß die Betten quer zur Fahrtrichtung waren, so bekam man das Schaukeln des Schiffes nicht gar so mit, nur wenn man des Nächtens mal in die „Nasszelle“ wollte, merkte man schnell was draussen so abgehen muß. Der Duschvorhang war nur noch am fröhlichen Schwingen, zwei Meter vor, zwei Meter zurück, so kams einem vor und man war dann froh wieder im Bett zu liegen. Kurz vor 6 am nächsten Morgen, kurz vor Dänemark gings zur Frühstück. Die Nacht muß für die Leute die keine Kabine hatten recht hart gewesen sein, einige waren immer noch kreidebleich im Gesicht. Aber uns gings gut, nach dem Frühstück sah man dann auch die Sonne, also alles bestens für die Weiterfahrt. Die war allerdings wenig spektakulär, auf der Autobahn quer durch Dänemark bis nach Bad Bramstedt…