Bilder Tag 3 Von Oslo nach Geilo

Die Fähre kam pünktlich in Oslo an, nach dem Entladen warteten wir erst mal bis Henk sein Geschäft abgeschlossen hatte. Der hat nämlich ein rotes Hardtop für einen Norweger dabei gehabt – die Teile sind in Norwegen schwer zu bekommen. Sah nur etwas sehr merkwürdig aus, rotes Hardtop auf blauer barchetta. Nachdem das Geschäft samt Montage über die Bühne war, ging unsere Tour durch Norwegen los. Unser erster Weg führte uns nach Drammen zu den Spiralen. Da wars dann auch schon richtig nass, offen Fahren war nicht drin, aber trotzdem wars nett. Nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und Kuchen machten wir uns also auf den Weg in Richtung Geilo. Nur –  nicht wie urpünglich gedacht. Denn irgendwie wolte das Navi unseres Anführers ganz anders fahren als unser Navi. Die Strassen wurden kleiner und einsamer, naß war es ja ohnehin und plötzlich war es aus mit Teerstrasse, Schotterpiste war angesagt. Hmm, bis zur nächsten „Kreuzung“ sind es etwas über 20km, die wir dann meist im 2. Gang Standgas bewältigten. Als wir dann endlich wieder eine richtige Strasse gefunden haben, waren über 2 Stunden Feldweg und Regen vergangen. Deswegen gleich mal die erste Raststätte angefahren und dabei des Rätsels Lösung erfahren: Man sollte genau lesen was das TomTom von einem will, den wenn man die Frage „Maustrasse vermeiden“ mit Ja beantwortet, werden Alternativen gesucht die dann im Desaster enden… Wo die Mautstrasse liegt weiß keiner, wohl irgendwo um Kongsberg aber da sind wir ja jetzt vorbei. Das Mittagessen und das erste Zusammentreffen mit Einheimischen war sehr gut, die Norweger sind sehr gastfreundlich und sprechen alle ausgezeichnet englisch so daß die Verständigung kein Problem ist. Nach dem Essen gings dann weiter nach Geilo ins Hotel. Das Hotel war ganz nett, im Winter stelle ich mir das ganz schnuckelig vor, aber bei Regen wars jetzt gegendmässig nicht so heimelig. Vor allem auch deswegen nicht, weil wir nicht vor dem Hotel parken durften sondern wegen eines 24-Stunden-Mountainbikerennens (alles Irre!) auf einen siffigen, ungeteerten und vollgepfützen Parkplatz ausweichen mussten. Gepäck durch den Dreck schleppen macht Spaß. Aber Zimmer waren sehr schön, man wusste zwar nicht wo man zwischen all den Kissen im Bett schlafen soll, aber sonst echt nett. Abendessen war auch sehr fein, Buffet, Noch etwas zusammengesessen und dann doch recht erschöpft ins Bett gefallen.